Der verlorene Vulkan
Magma, Lava, spuckende Feuersäulen und viel Rauch. Das ist er, der höchste und aktivste Vulkan in Italien & Europa.
Durch ihn wird regelmäßig der Flughafen in Catania für Stunden vom Netz genommen. Die Reisenden müssen warten.
Seinesgleichen suchend, setzt er Maßstäbe in vielerlei Hinsicht.
Der Ätna, oder Mongibello, wie er auch liebevoll von den Einheimischen genannt wird.
Er ist Fluch und Segen zugleich. Seine ständigen Ausbrüche lassen neue Erde regnen. Schwarz und oftmals sehr nervig auf den Straßen und Autos.
Der Segen liegt darin, dass neue, sehr fruchtbare Erde flächendeckend verteilt wird. Der Ätna ist ein schwieriges Habitat. Steil, schwierige Böden.
Auf der anderen Seite sehr fruchtbar, und darum findet man auch vom Gemüse bis zum exotischen Obst wie Kiwi, Papaya und Mango inzwischen nahezu alles, was das Herz begehrt. Nicht zu vergessen die vielen Weingärten, die vorwiegend in den nördlichen Ortschaften – Linguaglossa, Passopisciaro und Randazzo – meist mit schwarzen Lavastein-Trockenmauern in Position gehalten werden.
Am Ätna kann man einfach alles machen. Wandern, Trekking, im Pool verweilen, im Winter Ski fahren. Seinen kulinarischen Vorlieben frönen, von gutem Essen bis zu den feinsten Weinen aus Nerello Mascalese oder Carricante.
Für alle, die diese Insel besuchen, ist es ein Muss, den östlichen Teil der Insel mit Catania und dem Ätnagebiet zu besuchen.



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